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Bilder vom 19. 3. gibt es hier

Bilder von der Generalprobe und den Aufführungen gibt es hier

Nicht ich allein verleihe mir Sinn. Auch die anderen verleihen mir Sinn. Aus dem Konflikt der Interpretationen entsteht ein dritter Sinn, der mich bestimmt. (W.Gombrowicz: Das Tagebuch)

Yvonne Prinzessin von Burgund

von Witold Gombrowicz

(Ein königliches Lustspiel)

Eine nicht nur sprachlich exzellente Inszenierung der Bocholter Bühne, die mit immer neuen Überraschungen aufwartet. Ein Spiel über Liebe, Lust und Leidenschaft und vor allem über Projektionen bzw. Übertragungen.

Die schweigsame Yvonne wird, weil sie fast nichts preisgibt oder spricht, zum Spiegelbild persönlicher Untiefen der Protagonisten. König und Kammerfrau erinnern sich ihrer Jugendsünden, die Königin denkt über Heimlichkeiten nach, der Prinz ist voller Gedankenspielereien und alles ist höchst amüsant und letztendlich sogar bösartig amüsant. Das Ende wird hier nicht verraten.

In der Hauptrolle Greta Teschlade, die bereits als Frl. Julie mehr als glänzte.

Kurze Inhaltsangabe:

Aus Langeweile und einer Laune heraus entscheidet Prinz Philipp (Maik Weelink), die am Hofe gänzlich Unbekannte Yvonne (Greta Teschlade) zu heiraten. 

Zur Freude ihrer Tante (Petra Ebbert), die froh ist, diese unglückliche, schweigsame und  zu nichts zu bewegende junge Frau, endlich loszuwerden.

Zum Ärger der Eltern, Königin Margarete (Birgit Wiemann) und König Ignaz (Andreas Höch), die dutzende Erklärungsversuche für das Verhalten ihres Sohnes suchen, immer begleitet von der Kammerfrau (Helene Krüger), die ebenfalls etliche Unternehmungen startet, um Yvonne aus der höfischen Gesellschaft zu entfernen…

Es spielen: Greta Teschlade, Maik Weelink, Birgit Wiemann, Andreas Höch, Helene Krüger, Hiltraud Ykelen, Reinhard Schlusemann, Petra Ebbert, Conny Meckelholt, Martin Pape, Larissa Top, Michael Seidel, Ralf Ruhle, 

Kostüme: Sabine Fust

Regieassistenz: David Belau

Regie: Ralf Melzow

 
 

Die Kritik von Michael Stukowski für das BBV unten auf dieser Seite